Einführung

Elektronische Musik ist heute populärer denn je und erfuhr in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Festivals mit tausenden von Menschen sprießen wie Pilze aus dem Boden, Youtube Videos erreichten Klickzahlen in Rekordhöhe und es erschlossen sich auf dem gesamten Globus neue Hörerschaften für die vergleichsweise junge Kunstform.

Durch den Einsatz von Synthesizern wurden viele Songs immer elektronischer und es entwickelten sich aus dieser neuen Form der Klangerzeugung diverse Subgenres wie zum Beispiel Synthpop, Euro Disco, House, Techno, Drum and Bass und etliche weitere.

Heutzutage ist elektronische Musik nicht mehr aus der Musikwelt wegzudenken. Mit dem Aufkommen der sogenannten Home Studios wurde es erstmals möglich Musik von zu Hause aus oder mit geringem Budget zu produzieren was viele neue Künstler auf den Markt brachte. Songs, die früher mühsam in einem extra angemieteten Tonstudio auf Tonbandspuren aufgenommen werden mussten, können heutzutage über den Computer in nahezu unbegrenzter Zahl aufgenommen werden. Dies führte sehr schnell zu einem wachsenden Markt und setzte der Kreativität keine Grenzen mehr.

Die Grenzen der Stilrichtungen verschwimmen dabei. So kann heutzutage ein Club Hit aus verschiedensten Instrumenten und Einflüssen bestehen ohne ein genaueres Genre definieren zu können. Vieles wird ausprobiert und umgesetzt.

Ein ebenfalls sehr beliebtes Stilmittel ist das Remixen Link von bereits bekannten Titeln aus der Vergangenheit. Gerade junge Künstler versuchen oft auf diesem Wege eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich und ihre andere eigenen Produktionen zu ziehen.

Durch den weltweiten Boom verdienen Djs heutzutage soviel wie Popstars und werden ebenso frenetisch gefeiert wie einst die Stars von MTV oder Rocklegenden.

Elektronische Musik hat aber noch lange nicht ihren Zenit erreicht und es werden in Zukunft mit Sicherheit weitere Genres und die Vermischung dieser entstehen.

Drum n Bass

Drum n Bass auch kurz D’n’B genannt fand in den neunziger Jahren in England seinen Anfang.

Diese Musikrichtung bewegt sich musikalisch fernab vom Mainstream heutiger Musik. Nur wenige Stücke fanden den Weg in die kommerzielle Welt. Der Sound bewegt sich zwischen 160 und 190 Beats pro Minute und ist vergleichsweise schnell. Der Rhythmus ist oft ein 2 Step-Beat, welcher sich aus einer elektronischen Bassdrum, Hihat und Snare zusammensetzt.

Heutzutage erfährt Drum n Bass im Zuge der wachsenden Beliebtheit elektronischer Musik neue Beliebtheit. So spielen viele Drum n Bass Größen auf den eigens dafür gemachten Festivals Link wie Let It Roll in Prag, Hospitality In The Park in London oder Rampage in Antwerpen. Diese Festivals ziehen jährlich tausende Fans in ihren Bann und überraschen die Gäste mit den Headlinern der Szene.

Nicht nur auf Festivals wird die Musik zelebriert, auch im Internet und den digitalen Plattformen gehen die Aufrufe in die Millionenhöhe und werden von Szenegängern als auch von vielen anderen Menschen gefeiert.

Einige der bekannten Künstler der Drum n Bass Szene sind unter anderem Andy C, Chase & Status, Noisia, High Contrast, Black Sun Empire, Kosheen, Sub Focus und Pendulum.

Mozart

Einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der klassischen Musik ist Wolfgang Amadeus Mozart. Sein Name wird oft im Zusammenhang des Wunderkindes verwendet, ein Ausnahmetalent, da er schon in sehr frühem alter unglaubliche Werke zauberte und außerordentlich begabt am Klavier war.

Seine Musik ist verspielt, leicht aber auch dramatisch und dennoch klar strukturiert und komplex, was ihm bereits zu Lebzeiten, neben Neid und unberechtigter Kritik anderer Musiker, hohen Ruhm und Ansehen bei seinen Hörern einbrachte.

Er wurde am 27. Januar 1756 im „Hagenauer Haus“ (Getreidegasse 9) im Erzbistum Salzburg geboren. Im zarten alter von fünf Jahren komponierte er erste Werke, mit sechs reiste der junge Mozart mit seiner Familie bereits durch ganz Europa um Konzerte zu spielen. Paris, London, München und Köln waren nur einige seiner Stationen, auf denen der junge Musiker vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Nach Jahren der Reisen und seiner Arbeit als besoldeter Konzertmeister in Salzburg kam es zum Bruch und so zog der junge Mozart 1781 nach Wien um dort als freischaffender Künstler, Opernkomponist und Lehrer zu arbeiten.

Gegen den Willen seines Vaters heiratete er am 4. August 1782 Constanze Weber, die bis zu seinem Tod seine Ehefrau blieb. Mit Constanze zeugte Mozart sechs Kinder, von denen nur zwei überlebten.

Eines seiner bedeutendsten Werke, welches bis in der heutigen Zeit überaus beliebt ist, ist „Eine kleine Nachtmusik“, geschrieben 1787. Vermutlich wurde sie zu seinen Lebzeiten nirgends aufgeführt. Heutzutage wird sie in Kinofilmen, Werbung und Videospielen benutzt.

Zu Lebzeiten erfreute sich sein Publikum vor allem an seinen Opern, Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaros), Don Giovanni (Don Juan) oder die Zauberflöte.

Im Alter von 35 Jahren stirbt Mozart Link am 5. Dezember 1791 in Wien an Fieber. Sein letztes Werk „Requiem“ bleibt unvollendet.